Funktionsprinzip

Bei der Erschließung der Erdwärme macht man sich zu Nutze, dass die Erde ab einer Tiefe von ca. 15 m immer das gleiche Temperaturniveau hält.

Temperaturverlauf im Erdboden


Bei der "Sole" handelt es sich um ein Wasser-/Frostschutz-Gemisch, das bei einer eventuellen Temperaturabsenkung der Soleflüssigkeit unter 0°C auch einen weiteren Betrieb gewährleistet.
Die Sole wird mit einer Temperatur von ca. 7 °C (bei Erdwärmesonden) der Wärmepumpe zugeführt.
Die Wärmepumpe entzieht der Sole Wärmeenergie, die Sole ist daher nach der Wärmepumpe um ca. 4°C kälter.

Beim erneuten Durchströmen der Erdleitung nimmt die Sole wieder Wärmeenergie aus dem Erdreich auf, sie wird wieder wärmer.
Somit ist der Kreislauf geschlossen.
Diesen Kreislauf nennt man auch "Kältekreislauf".
Die Erdwärmesonde ist unter den Erdwärmesystemen aktuell die effizienteste Art der Nutzung.

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